Reisen

Always a pleasure, London !

12. März 2017

Letztes Wochenende ging es für mich mit einer Freundin nach London. Ich selbst war vor 6 Jahren schon ein mal dort und wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht von dieser wunderschönen Stadt!

HOW TO GET THERE?

Ich schaue regelmäßig bei Ryanair was gerade so im Angebot ist, für dieses Wochenende gab es Flüge nach London/Stansted für 13€. Samstag 6.20 hin und Montag 19.30 zurück. Perfekt! Vom Flughafen aus sind wir mit dem Bus in die Stadt. Das dauert um die 70 Minuten und kam uns ca 10€ pro Person. Wer es eilig hat, kann auch den Zug nehmen, ist aber etwas teurer.

Where to sleep?

Wir durften die Tage im Motel One  Tower Hill nächtigen und hatten sogar Frühstück inklusive. Das Hotel ist wirklich perfekt gelegen. Von dort aus kann man eigentlich alles erlaufen – wenn man gerne läuft. Zum Tower of London sind wir gerademal 5 Minuten gelaufen. Würde man von dort Richtung Big Ben an der Themse lang laufen, bräuchte man vielleicht 2 Stunden und sieht super viel von der Stadt. Die Zimmer waren sauber, schlicht und genau richtig für unseren Trip. Das Frühstück war wirklich super und kostet gerade mal 9,50€. Dafür bekommst du Obst, Joghurt, Müslis, Brötchen, Croissants, Aufstrich, Säfte, Kaffespezialitäten und Süßgebäcke. Es ist also wirklich für jeden etwas dabei und für Londoner Verhältnisse sehr günstig! Auch wenn dies eine Kooperation mit Motel One ist, kann ich das Hotel wirklich weiter empfehlen, da wir beide super zufrieden mit allem waren!

Von unserem Zimmer aus hatten wir einen richtig tollen Blick!

Vor der Haustür gibt es auch direkt eine Bushaltestelle

WHAT TO SEE?

Wir haben uns die Tage ein wenig nach den Stadtteilen eingeteilt. Am ersten Tag sind wir vom Hotel aus Richtung Old Spitalfields Market und Brick Lane gelaufen. Hätten wir uns richtig orientiert wären das wahrscheinlich nur 10 Minuten gewesen. In der Brick Lane gibt es ganz viele Vintage Läden, Cafés, kleine Boutiquen – eine echt süße Straße zum bummeln. In den verschiedenen Markthallen die von der Brick Lane ausgehen gibt es kleine Künstlerstände die ihre Produkte verkaufen, Foodmarkets und viel Krimskrams. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und konnten ganz entspannt rumschlendern. Auf dem Spitalfields Market gibt es von Essen über Mitbringsel alles was das Herz begehrt. Am Abend sind wir mit der U-Bahn (sehr teuer!) nach Camden Town gefahren. Wahrscheinlich waren wir viel zu spät – die Läden wurden langsam geschlossen, das „Saufvolk“ kam aus ihren Löchern und alles war ziemlich hektisch. Den Markt sollte man eher vormittags besuchen da die Gegend echt schön ist und es viel zu sehen gibt. Nichtsdestotrotz hat mich die Hauptstraße teilweise an einen Türkenmarkt erinnert. Gefälschte Markentaschen und Klamotten, viel Schnickschnack und Blingbling.

Am Sonntag planten wir die typische Touritour. Mit einem Hop on Hop off Bus ging es vorbei am Big Ben, Westminster Abbey und Buckingham Palace Richtung Kings Cross auf den Spuren Harry Potters. Ich für meinen Teil, kann das typische Gleis 9 3/4 Erlebnis nicht empfehlen. Es ist lediglich eine aufgestellte Wand mit ein paar Filmutensilien und tausenden anderen Touris die in einer Schlange auf ihr Foto warten. Kann man auslassen! Von dort aus sind wir mit dem Bus weiter nach Chinatown gefahren und haben uns ein wenig treiben lassen. Zum Mittag wurde London auch endlich seinem Schlecht-Wetter-Ruf gerecht also verschwanden wir in ein Café und warteten auf die Sonne. Weiter ging es zur Oxford Street zum „shoppen“. Wer andere Sachen als in Deutschland erwartet wird etwas enttäuscht sein. Die Läden heißen zwar anders aber im Endeffekt gibt es dort genau die gleichen Sachen wie hier. Mein Shoppingtipp ist definitiv Lillywhites am Oxford Circus. Dort gibt es Sportsachen zu verhältnismäßig günstigen Preisen. (Für die Mädels mit kleinen Schuhgrößen – geht in die Kinderabteileung. Dort gibt es fast das gleiche Angebot zur Hälfte des Preises). Zum Nachmittag hin haben wir uns etwas verlaufen auf der Suche nach unserer Busstation und haben so ein paar Ecken entdeckt die wir anders gar nicht gefunden hätten. Mein Tipp: Lass dich treiben und plane nicht alles durch. London hat wunderschöne Architektur und es gibt überall etwas zu sehen. Auch wenn das Wetter echt oll war konnten wir London aus der nicht so touristischen Sicht kennenlernen, was uns tausend mal besser gefallen hat als 20 Minuten vor dem Buckingham Palace zu stehen und ein Gebäude anzuschauen. Bei gutem Wetter empfehle ich vom Charing Cross aus The Mall Richtung Buckingham Palace zu laufen und danach im Hyde Park zu picknicken um danach das Harrods zu erkunden. Wir haben knapp 30€ für das Busticket bezahlt, welches wir uns definitiv hätten sparen können. (Storytime : Auf der regnerischen Suche nach einem Busstop von GoldenTours sind wir bei der Westminster Bridge neben dem London Eye gelandet. Gegen 18.00 haben wir dann doch endlich einen Bus gefunden und mussten feststellen, dass dies die letzte Tour war. Versucht also sicherzustellen, rechtzeitig wieder in der Nähe des Hotels zu sein. Wir waren quasi auf der anderen Seite der Stadt mussten uns ein Taxi nehmen um wieder heim zu kommen. Das wiederum war preislich ok! Mein Tipp: Spart euch den Bus, fahrt mit dem Taxi zum Big Ben und erlauft von dort aus die Stadt! Wesentlich günstiger! )

Am letzten Tag haben wir einen Spaziergang entlang der Themse gemacht. Gestartet bei dem Tower of London, über die Tower Bridge sind wir durch die Hays Galleria zum Borough Market. Dort gab es soo viele Foodstände die alle unheimlich gut gerochen haben. Hier also definitiv vorbeikommen und Mittag essen!  Bei schlechten Wetter kann man dann im Tate Modern einkehren und sich die Ausstellungen die größtenteils  kostenfrei sind anschauen. Das Gebäude allein ist aber schon beeindruckend genug.  Direkt nebenan ist auch gleich der Shakespeare’s Globe. Von hier aus  sollte man über die Millenium Bridge laufen um einen super Blick auf die St. Pauls Cathedral zu erhaschen.

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Ich muss sagen, diese Routen haben sich echt bewährt und wir haben alles gesehen was wir sehen wollten ohne Zeitdruck zu haben oder viel Geld auszugeben! Vor allem der Transport ist super teuer in London, dort kann man also viel sparen und einfach umherspazieren. Wir sind an dem Wochenende ca. 50km gelaufen was einem aber gar nicht so lang vorkam!

WHERE TO EAT?

London ist teuer. Es war fast egal wo wir eingekehrt sind, wir haben immer viel Geld gelassen. Große und leckere Auswahl gab es aber in den Hallen der Brick Lane, dem Spitalfields Market, Camden Town und Borough Market. Dort gibt es wirklich alles! Pancakes, Indisch, arabisch, italienisch … In der Brick Lane soll es außerdem einen richtig guten Bagel Laden geben, das haben wir nur leider zu spät erfahren. Entlang der Themse, gegenüber vom Tower of London gibt es auch viele Cafés und Restaurants mit Blick auf die London Bridge die teilweise ganz gute Angebote haben! In London findet man überall kleine Cafés. Meist sind diese aber recht voll und man muss sich die Tische mit anderen teilen. Das ist aber kein Problem, da wir die Londoner als sehr freundliches Volk kennengelernt haben 🙂 Etwa alle 100 Meter findet man ein Pret a Manger, hier gibts auch Kaffee, Kuchen und WLAN um dem typischen Londoner Wetter zu entfliehen.

Alles in allem kann ich London wirklich nur empfehlen. Ich war jetzt zum 2. Mal dort und werde sehr sicher auch noch ein drittes Mal wiederkommen! Die Stadt hat so viele Facetten, ist sehr multikulti, schön anzusehen und einfach so anders als Berlin. Das Wochenende hat mich wieder nur darin bestärkt, dass Berlin nicht die „tollste Stadt der Welt“ ist.
In freundlicher Kooperation mit Motel One.

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