Ist euch bei einem Waldspaziergang im Frühling schon mal aufgefallen, dass es an einigen Ecken nach Knoblauch riecht? 
So erging es mir zumindest, als ich das letzte Wochenende einen schönen Waldspaziergang mit meinen Jungs gemacht habe. Mir war zu dem Zeitpunkt allerdings komplett unklar, dass Bärlauch vor allem im Wald wächst.
Hätte ich das gewusst und mir vorher angeschaut, wie er in seiner natürlichen Umgebung ausschaut, hätte ich ihn mir natürlich frisch vom Waldboden gepflückt.
Glücklicherweise ist die Erntezeit noch bis Ende Juni, vielleicht wird sich somit noch die Möglichkeit ergeben. Für mich ist die Bärlauchzeit gleichzusetzen mit der Spargelzeit. Ich freue mich jedes Jahr so sehr auf beides, überfuttere mich maßlos, um mich dann spätestens im Januar wieder auf beides zu freuen. Was soll ich sagen – it’s a one in a year thing!

Was lernen wir also daraus? Bärlauch kann man nie genug zu Hause haben! Vor allem nicht in Form von Pesto. Denn a. hält er sich super lange und gut b. ist mit hochwertigem Olivenöl und Pinienkernen extrem gesund und c. schmeckt einfach unfassbar lecker zu nicht nur Pasta, aber auch Salaten oder auf dem Brot.

Utensilien

Pesto

  • 1 Bund frischer Bärlauch
  • 200ml hochwertiges Olivenöl
  • handvoll Pinienkerne
  •  50g Parmesan
  • Meersalz, ich verwende gerne grobes

Du machst

Hier bedarf es auf alle Fälle nicht vieler Worte. Pesto selbst herzustellen ist kinderleicht. Wichtig hierbei ist tatsächlich nur das Mengenverhältnis der Produkte und die Qualität. Greif also nicht zu dem billigen Parmesan vom Discounter, sondern gönn dir mal ein gutes Stück von der Theke auf dem Markt, oder deinem Italiener des Vertrauens. 100% entscheidend ist auch das Olivenöl. Vor allem bei Olivenöl sollte man nicht geizen. Gutes Olivenöl ist nämlich unfassbar gesund und schützt dich vor vielen Krankheiten. Ausserdem kann ich dir sagen, dass es sich die Qualität vor allem im Geschmack bemerkbar macht. Billiges Öl schmeckt meistens viel zu bitter.
Gönn dir also auch hier eine gute Flasche Olivenöl. Dieses Öl nutzt du dann ausschließlich für deine Speisen, bloss nicht damit braten, somit hält es sich auch recht lange.

Wie gesagt, die Zubereitung ist extrem einfach. Ich gebe alle Zutaten in meine Küchenmaschine und mixe alles zusammen, bis eine einheitliche, nicht zu feine Masse entsteht. 

Tipp: Ich habe mir letzten Monat die Küchenmaschine Kaia von Springlane gegönnt und es war mit Abstand seit langem die beste Investition in meiner Küche! Du kannst dein Pesto natürlich auch mit einem Pürierstab machen, so habe ich es damals auch, aber mit der Küchenmaschine spart man viel Zeit, nerven und der Prozess ist alles in allem smoother!

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