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Sunday Thoughts #1

25. September 2016

Ich habe jetzt schon öfter darüber nachgedacht so etwas hier regelmäßig zu machen. Jeden Sonntag, oder vielleicht jeden zweiten Sonntag. Je nachdem was eben so ansteht oder los ist. Was mich beschäftigt, bewegt, glücklich oder traurig macht.

Die letzten Tage habe ich wieder viel darüber nachgedacht was ich will, wo ich landen will, was mich ausmacht. Fühle mich als würde ich gerade auf der Stelle treten und alle anderen verwirklichen ihre Pläne. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zu viel auf einmal will und mich selbst zu sehr unter Druck setze alles zu machen und zu schaffen und im Endeffekt gar nichts schaffe. Dann sitze ich wieder frustriert zu Hause und ärger mich. Dass sowas auf Dauer auch an der Seele nagt ist eigentlich ganz logisch. Ich glaube so geht es heutzutage echt vielen. Alle wollen oder erwarten etwas von uns. Mach dein Studium gut und lerne, gehe nebenbei arbeiten, ernähr‘ dich gesund,besuch deine Großeltern mal wieder,  mach Sport, sei fleißig, kümmer dich um deine Freunde,mach ein Praktikum, räum deine Wohnung auf und rette nebenbei am besten noch den Regenwald. An manchen Tagen kann einen das wirklich erschlagen und zu meistern ist das oft auch nicht alles gleichzeitig. Immer öfter muss man dann „Niederlagen“ einstecken, ist von sich selbst enttäuscht (weil andere es vielleicht sind) und verlernt an sich zu glauben. Ich befinde mich im Moment selber wieder in so einer Phase. Und gerade jetzt sollte es aller erste Priorität sein mich auf mich zu konzentrieren. Das zu tun was mir gut tut, was mich glücklich macht und eben mal nicht probieren allen anderen gerecht zu werden. Das ist so schwer. Ich ertappe mich immer wieder selbst dabei in solchen Momenten wenn es mir mal nicht gut geht meinen Freunden nicht zu sagen was ich gerade brauche. Ein gutes Beispiel : Ich war mit Freunden unterwegs und es ging mir nicht so gut, sie baten mir an mich mit Auto zu fahren und obwohl ich lieber mit Auto gefahren wäre habe ich gesagt es sei okay, und ich fahre mit Bahn einfach weil ich das Gefühl hatte ihnen damit Umstände zu bereiten. Das ist so bescheuert. Ich sollte öfter mal straight sagen was los ist, was ich will.

Generell sollte man sich vielleicht weniger auf seine tausend Projekte die man machen will/muss sondern auf sich selbst konzentrieren. Seine Persönlichkeit stärken, wachsen. Die Unsicherheiten die man eventuell hat beseitigen, selbstbewusster werden, sich selbst annehmen. Es gibt dafür leider kein Geheimrezept oder richtigen Weg. So sehr ich euch hier jetzt gerne meine „Top 10 Tipps für ein grenzenloses Selbstbewusstsein“ oder eine Anleitung „Selbstbewusst in 3 Tagen“ geben wollen würde – ich habe sie nicht. Sich selbst zu lieben bedarf viel Zeit, Geduld sollte man also zu aller erst üben.

Jeder von uns hat tolle Eigenschaften, die unsere Familie und Freunde an uns schätzen. Wichtig ist sich ein reales Selbstbild von sich zu machen. Du fühlst dich nicht liebenswürdig? Wieso rufen dich dann deine Freunde an und wollen Zeit mit dir verbringen? Vielleicht weil du super zuhören kannst, lustig bist oder gute Tipps gibst. Jeder hat etwas das ihn auszeichnet und von anderen abhebt. Das gilt es nun ganz bewusst zu werden.

So, ich denke das waren vorerst genug Gedanken. Ich würde mich freuen eure Meinungen zu hören. Was tut ihr wenn ihr mal an euch selbst oder dem was ihr tut zweifelt?

Habt einen schönen Sonntag ihr Lieben :*14438899_222976118119136_1226184838_o

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