Gesundheit

Mein Fernstudium zur Ernährungsberaterin

7. Mai 2017

Den meisten Leuten dürfte es wahrscheinlich schon aufgefallen sein, dass ich mich viel mit dem Thema Essen, Ernährung und Gesundheit beschäftige. Angefangen hat das Interesse nach meinem halben Jahr Australien aus dem ich unter anderem 10 Kilo mehr Körpergewicht mitgenommen habe. Ich hatte mich schon während meines Aufenthaltes im Ausland darauf gefreut endlich wieder richtig Sport zu machen und ordentlich kochen zu können. Back in Berlin habe ich meine Ernährung also komplett auf den Kopf gestellt, jeden Tag Sport gemacht und geschaut, dass ich diese 10 Kilo so schnell wie möglich wieder los werde.

AUF UND AB

Der Klassiker. Für eine Weile klappt die vermeintlich gesunde Ernährungsumstellung. Man sieht erste Erfolge, nimmt ab und fühlt sich gut. Dann hat man es ja schon so weit geschafft und kann sich wieder etwas gönnen. Und vielleicht noch etwas mehr… bis man alle Dinge die man sich gerade angewöhnt hat fast wieder vergessen hat und 1-2 Kilo wieder drauf sind. So ging es mir. So geht es mir bis heute. Zwischendurch hatte ich 13 Kilo abgenommen. Allerdings alles andere als gesund. Frust und Liebeskummer haben es möglich gemacht. Aber auch diese Zeiten vergehen und man fängt wieder an normal zu essen. Google lief auf Hochtouren auf der Suche nach einer Diät die WIRKLICH klappt….

Konsequenz und Durchhaltevermögen waren noch nie unbedingt meine Stärken. Leider ist das nun mal die Voraussetzung um eine Diät erfolgreich über die Bühne zu bringen. Ich war also irgendwann an einem Punkt an dem ich für mich beschlossen habe, glücklicherweise, dass Diäten einfach sinnlos sind und, zumindest für mich, nicht funktionieren. Ich würde dabei niemals einen Weg finden mit dem ich jahrelang zufrieden wäre, den ich durchziehen würde.

Momentan halte ich mich an keinen Ernährungsplan, ich habe mir aber über die Jahre grobes Allgemeinwissen über die Ernährung angeeignet, weiß was mir gut tut und wo meine Baustellen sind. Essen hat für mich in den letzten Jahre eine riesen große Rolle gespielt – vom gar nicht essen bis alles in mich reinstopfen.  Keine Sorge, ich würde auch wenn ich mich täglich mit dieser Topic beschäftige nicht sagen, dass ich ein gestörtes Essverhalten habe – ich bin einfach interessiert. Ich will verstehen, wieso ich von Zucker zunehme. Wieso vegan gerade „DIE“ Lösung für alles ist. Wieso mein Wohlbefinden so sehr davon abhängt was ich esse.

 

ICH WILL ERNÄHRUNGSBERATERIN WERDEN

Für mich stand irgendwann fest, dass dies mein Themenbereich ist.  Dass es das ist, was ich später in irgendeiner Art und Weise beruflich machen möchte. Wie sagt man so schön ? – Das Hobby zum Beruf machen. Momentan bin ich auf dem besten Weg. Sport studiere ich ja bereits, die Ausbildung zum Ernährungsberater wäre für mich also die perfekte Ergänzung um auch in diesem Bereich etwas handfestes zu haben.

Auf der Suche nach einer geeigneten Einrichtung bin ich über tausend verschiedene Angebote gestolpert. Von 4-tägigen Workshops bis hin zu richtigen Fernschulen über 12 Monate. Ich als „armer“ Student war natürlich erstmal von den kurzen Workshops angesprochen – sie gehen schnell und kosten relativ wenig. Nach längerem Überlegen bin ich sehr froh mich nicht für den „einfachsten“ Weg zu entscheiden. Wenn ich schon so etwas für mich mache, dann will ich es richtig machen. Ich bezweifel, dass ich in 4 Tagen den gleichen Input bekommen würde wie in 12 Monaten Fernkurs.

Während meiner Suche bin ich auf die Seite der Deutschen Sportakademie gekommen. Zur Abwechslung mal keine reine Fernstudiums-Seite. Dort geht es wirklich nur um Weiterbildungen im Bereich Sport, was mich von vornherein ziemlich angesprochen hat. Beim Durchklicken durch die Tutoren- und Betreuerliste hat sich dann auch mein erster Gedanke bestätigt – größtenteils Sportler, Sportwissenschaftler und eben Leute aus der Branche mit denen ich mich durchaus besser identifizieren kann als mit einer normalen Beraterin einer großen Fernschule. Für mich war die Entscheidung getroffen –  mit denen möchte ich meine Ausbildung machen.

Schon der erste Kontakt war super. Ich habe ein lockeres Telefonat mit meiner Betreuerin geführt, habe alle Fragen beantwortet bekommen und hatte sofort das Gefühl mit ihr auf einer Wellenlänge zu sein. Im Zuge einer Kooperation darf ich nun also Ernährungsberaterin werden. 10 Monate soll das ganze dauern, monatlich gibt es Webinare (Online Seminare per Videokonferenz) und Studienbriefe, zwei Präsenz Termine bei denen man zum einen kocht und zum anderen lernt Beratungsgespräche zu führen und Ernährungspläne zu erstellen und ein paar Prüfungen . Es konnte für mich gar nicht schnell genug gehen. Ich wollte endlich anfangen! Meine Email mit meinen Login Daten und allem was ich für den Einstieg brauchte habe ich recht schnell bekommen und dann ging es auch schon los…

Für mich geht hiermit gerade ein kleiner Traum in Erfüllung und ich bin so froh, einen Fernkurs gefunden zu haben der so unkompliziert in der Organisation ist. Bisher blieben keine Fragen ungeklärt und ich fühle mich durch den lockeren Kontakt zu den Dozenten überhaupt nicht allein gelassen. Ganz im Gegenteil sogar – ich wurde gefragt ob ich mit dem Login zurecht komme, wie mein erstes Webinar war und ob es schon weitere Fragen gibt. Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich nicht einfach nur abgefertigt werde, sondern dass sich die Leute der Akademie für ihre Teilnehmer interessieren und sich kümmern.

Im diesem Jahr werde ich euch also auf meinem Weg zur Ernährungsberaterin mitnehmen. Werde euch erzählen wie alles aufgebaut ist, wie die Webinare laufen und wie ich die Ausbildung mit meinem Studium an der Uni unter einen Hut bekomme. Ich kann es kaum erwarten und bin überaus glücklich diese Möglichkeit zu haben 🙂

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1 Comment

  • Reply Ernährungsberater Teil 2 - Onlineportail, Webinare, Community 13. Juli 2017 at 15:57

    […] teilen. Heute soll es um das Onlineportal, meine ersten Webinare und die Community generell gehen. HIER geht es zum ersten Teil meines […]

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