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Ich und das Bloggen | Das Bloggen und Ich

18. Januar 2017

Long time no see…

Lange hab ich hier nichts von mir hören lassen, was zu Grunde hatte, dass ich mich erst einmal ein wenig orientieren und neu sortieren musste. Ich war nicht mehr so richtig zufrieden mit allem was „Francescamyer“ betrifft. Inhalt, Fotos, Aufbau und alles was hinter den Kulissen los ist. Es ist mittlerweile keine Geheimnis mehr, dass „Blogger“ (wie ich mich ungern nennen möchte) ab einem gewissen Zeitpunkt, einer gewissen Followerzahl, diverse Produkte etc zugeschickt bekommen. So weit, so gut. Ich hatte durch  dieses Hobby die Möglichkeit tolle Events zu besuchen und interessante Leute kennenzulernen, hab Produkte gestellt bekommen und wurde allmählich Teil dieser Heiti-teiti Welt die immer perfekt scheint. Für mich hörte das allerdings auf, als ich feststellen musste, dass es mich mehr deprimiert, ich nicht mehr ich selbst bin und vor allem Vorschriften von Firmen bekam was ich über ihr tolles Produkt schreiben soll. Sorry, nein.

Ich hab nun also eine Weile gebraucht, hab mich auf andere Sachen konzentriert und die Social Media Welt hintenangestellt. Diese Zeit tat mir wirklich gut. Ich hatte endlich Zeit mir Klavier spielen beizubringen und kann nun schon fast fehlerfrei Für Elise spielen. Habe mir analoge Kameras geholt und mich viel damit auseinandergesetzt (vor allem wie ich sie wieder zum laufen bringe – danke an meinen Papa, der mir sein handwerkliches Interesse geschenkt hat). Hab mich von Freunden inspirieren lassen mal ein wenig mit Aquarellfarben zu experimentieren. Hab Freunde inspiriert mit der Fotografie anzufangen…. ich hatte auf einmal so viel Platz für meine fast eingestaubte Kreativität die mir meine liebe Mama in die Wiege gelegt hat. Es tat und tut noch immer so gut, sich mit „echten“ Dingen auseinanderzusetzen, das Gefühl zu haben in sich selbst zu wachsen, sich weiterzuentwickeln.

Ich wünsche mir, dass jeder diese Erfahrung macht. Dass jeder sich in irgendeiner Weise selbst verwirklichen kann und immer wieder Neues probiert. Natürlich ist Instagram und Co nach wie vor ein großes Hobby und meine Lieblings-Plattform um neue Inspiration zu finden. Ich nutze es lediglich anders. Meine Fotos sind anders, meine Themen sind anders und vor allem mein Gefühl ist dabei anders. Keine künstlich aufgestellten Nicecream-Bowls, keine Sportfotos zu denen ich mich mit Freunden verabredet habe und vor allem auch keine Fotos mit Produkten mit von den Firmen vorgeschriebenem Motiv. Das heißt nicht, dass ich nicht weiterhin mit Firmen kooperiere. Das heißt lediglich, dass ich es wenn überhaupt in meinem Stil mache, sodass ich zu 100% hinter dem Ergebnis stehen kann.

Ich weiß momentan noch nicht genau über was ich hier weiterhin schreiben werde, oder wann, oder wie. Falls es da Wünsche gibt – gerne zu mir damit! Ansonsten hoffe ich, dass du auch mal das Handy beiseite packst und etwas für dich tust, ein altes Hobby rauskramst oder mal deine Großeltern besuchst 🙂 Glaub mir, das ist Hühnersuppe für die Seele!

 

Macht’s gut ihr Lieben!

 

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6 Comments

  • Reply goldenmelancholy 18. Januar 2017 at 17:21

    Schöne ehrliche Worte! Liebe Grüße, Julia 💟

  • Reply diversitatem 18. Januar 2017 at 20:51

    Toller Beitrag! Ich spiele auch sehr gerne Klavier und nehme auch Unterrichz darin. Aquarellmalerei kommt nach dem Klavier spielen☺. Ich würde vorschlagen dass du einfach über dein Hobby schreibst! Hab ich auch bereits getan über Aquarellmalerei (hab ein kleines Karten-DIY dazu gemacht) , da macht das Bloggen besonders viel Spaß!

    • Reply francescamyer 18. Januar 2017 at 20:52

      Danke für die lieben Worte 🙂 eine gute Idee, ich denke ich schreibe bald etwas über meine analogen Kameras 🙂
      Hab einen schönen Abend !

  • Reply einfach Helene 19. Januar 2017 at 16:28

    Toller Beitrag und für mich als „Neuling“ sehr hilfreich. Danke 🙂

    Herzliche Grüße
    Helene

    • Reply francescamyer 19. Januar 2017 at 16:29

      Das freut mich zu hören Helene!:)
      Liebe Grüße!

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